Bergsträßer Winzerfest - Tonmedaillen von Tilman Zobel

Zwei Tonmedaillen von Tilman Zobel anlässlich des 6. und 10. Bergsträßer Winzerfests in Bensheim. 

NLJS_Dokumente_CV_0693.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Tonmedaille anlässlich des "VI. Bergsträßer Winzer- und Trachtenfest in Bensheim 1934" von Tilman Zobel. Die Medaille hat einen Durchmesser von ca. 11 cm, eine Höhe von 1,5 cm. Das Hakenkreuz am unteren Ende der Medaille wurde in obiger Abbildung geschwärzt. Fotografiert und zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich 2019.


NLJS_Dokumente_CV_0692.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Tonmedaille anlässlich des 10. Bergsträßer Winzerfests in Bensheim 1938 von Tilman Zobel. Die Medaille hat einen Durchmesser von ca. 10,4 cm, eine Höhe von 1,5 cm und zeigt den Gründungsvater des Bergsträßer Winzerfests Joseph Stoll. Fotografiert und zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich 2019.

Sgraffito-Fassaden von Joseph Stoll

Diese Fassade wurde 1901 von Joseph Stoll entworfen und 1911 an seinem Wohnhaus von ihm angebracht. 1978 wurde diese Fassade von einem seiner ehemaligen Schüler restauriert. Karl Bärs Arbeit wurde seitdem regelmäßig ausgebessert.



Entwürfe für Ehrenmale, Gedenk- und Grabsteine

Vermutlich bereits im Rahmen seiner Verwendung bei der Festung Namur aber auch privat fertigte Joseph Stoll Skizzen und Entwürfe für Ehrenmale, Gedenk- und Grabsteine an, die in Belgien und in der Heimat zum Einsatz kamen.











Georg Beringer - Rötelstiftzeichnung

Eine weitere Ergänzung der Sammlung von Georg Beringers Werken ist diese im Nachlass des Heppenheimer Kunsthistorikers Ernst Zeh stammende Rötelstiftzeichnung. 

Das Bild wurde von Herrn Thomas Zeh aus Darmstadt zur Verfügung gestellt.


Bensheimer Idiotikon - Eine Sammlung von Wörtern und Ausdrücken in Bensheimer Mundart - Bensheimer Wörterbuch

Die ersten Schritte zur Erstellung eines Bensheimer "Wörterbuches" dem sogenannten Bensheimer Idiotikons, beschritt Joseph Stoll bereits kurz nach dem Ersten Weltkrieg, als er begann, kleine Geschichten und Gedichte in seiner Heimatsprache zu verfassen. Als dann die Weltwirtschaftskrise und die steigenden Arbeitslosenzahlen auch Bensheim erfassten, beschloss er einen Stammtisch zu gründen, der sich der Erhaltung Bensheims widmete. Junge Menschen sollten sich für ihre Heimat interessieren und diese stärken. Daraus erwuchs später auch die Heimatvereinigung "Oald Bensem".

Im Rahmen dieser regelmäßigen Stammtische begann Joseph Stoll mit der Erfassung mundartlicher Ausdrücke und Redewendungen, die er bis zu seinem Tode im Jahre 1956 stetig ergänzte und korrigierte. Somit stellt das Bensheimer Idiotikon eine wichtige Quelle dar, um den Bensheimer Dialekt zu verstehen und zu erhalten, denn bereits heute sind manche Begriffe verschwunden, in ihrer Bedeutung verändert oder in ihrer Aussprache durch den immer stärker werdenden Einfluss der Hochlautung verfälscht.

Das Bensheimer Idiotikon lag ursprünglich als Zettelkasten (1920 - 1949), anschließend als handschriftliches Manuskript (1949), dann als Faksimile des Manuskripts (1984) vor und wird seit 2016 als digitalisierte Version im PDF-Format zur Verfügung gestellt. Zudem wurde in der neuen Version die Entstehungsgeschichte anhand von Zeitungsartikeln dargestellt.

Es stehen mehr als 8000 Worte zur Verfügung, die anhand von authentischen Beispielsätzen und Hinweisen zur Aussprache erläutert werden.

Bensheimer Wörterbuch, Bensemerisch,